Neue Infos zur 100tageartchallenge Teil 6

Hier meine Sonntagsarbeit am 2.2.2020.

Die Streifen sind in 1,5 cm breite Abschnitte geschnitten worden und dann geflochten. Ich nähte sie dann mit rotem Faden auf.

Hier das dazugehörige Video dazu.

Kreative Grüße Birgit

Neue Infos zur 100 tageartchallenge Teil 5

In den letzten Tagen habe ich mit Schnapsgläsern und Kleister experimentiert. Ich habe halbe Gesetzesseiten in die Gläser, so dass die Form schön ausgefüllt ist und habe das ganze innen mit Kleister festgeklebt. Das ganze auch aussen mit Kleister einzupinseln, war nicht hilfreich. Das Papier klebte dann am Glas fest und es dauerte ewig bis es trocken war.

Den Filz habe ich mit einem Faden erst mit der Hand aufgenäht, bevor ich die Kreise gequiltet habe. Ansonsten verzieht sich der Stoff.
Aufgeklebt wurde die Papierkonstruktion mit Heisskleber.

Kreative Grüße Birgit

Neue Infos zur 100tageartchallenge Teil 4

Ich bin an Tag 13 und habe noch viel Ideen.

Die Idee, die 3. Dimension zu erkunden, hat sich für mich als eine Fundgrube an Möglichkeiten entwickelt.

Eine Schwierigkeit ist aber, wie man mit der Kamera oder Video die Arbeit zeigt. Das gestaltet sich wirklich als schwierig.

Hier die nächste Arbeit im Anfangsstadium. Das Durchstechen der Löcher war ziemlich mühsam, es ging meistens erst nach mehreren Versuchen.

Man sieht leider gar nicht auf dem Foto, wie schön aufrecht die Papierstücke in die Umgebung ragen.

Auch die Rückseite ist nicht besonders ansprechend. Sie ist voll mit Kleber, damit die Papierstücke auch an ihrem Ort bleiben😅

Mit dem Video bekommt man schon einen besseren Eindruck, wie mein neuestes Werk aussieht.😎

Kreative Grüße Birgit

Warum

Über Instagram bin ich auf die Website von Barbara Gerasch gestoßen. Sie ist Malerin und hat einen sehr interessanten Podcast. Ich bin bei Folge drei und habe schon so tolle Inspiration bekommen.

Die ersten Folgen beschäftigen sich mit dem Warum!

Mein 1. Warum dreht sich um die Frage, warum mich textile Materialien begeistern.

Das textile Material hat mich schon sehr früh angezogen, obwohl ich niemanden hatte, der mich angeleitet hat. Ausser der unsägliche Handarbeitsunterricht in der Grundschule. Die Lehrerin war miesgelaunt, sehr streng und meine dort angelieferten Arbeiten immer höchstens eine 3. Wahrscheinlich hatten sie aber auch keine bessere Note verdient, weil es mir auch nicht besonders leicht fiel, zB. gleichmässig gehäkelte Topflappen abzugeben🧶.

Dann kam das stricken, Kleidung nähen, Taschen nähen, Seidenmalerei dazu, bis ich kurz vor der Geburt meines Sohnes auf das Thema Quilts gestoßen bin und sofort fasziniert war von den Farben und Formen. Nach ein paar Jahren, nachdem ich alles wissenswerte was Techniken und exaktes Nähen um handwerklich gute Quilts zu arbeiten gelernt hatte, trieb mich meine Neugier und Forschertum weiter. Ich begann freier zu arbeiten , und mit verschiedensten Materialien zu experimentieren.

Mittlerweile arbeite ich themenbezogen und wenn ich die weichen Materialien in den Händen halte und mit meinen Händen zu dem formen kann, was mich bewegt und beschäftigt, fühle ich mich glücklich und zufrieden.

So blicke ich heute auf einen großen Erfahrungsschatz von textilen Techniken zurück. Und Tage ohne Kreativität sind bei mir selten geworden.

Das ist mein Warum💙

Kreative Grüße Birgit

Neue Infos zur 100tageartchallenge Teil 3

Gestern habe ich zuerst die Längsseiten meiner Gesetzesblätter miteinander verdreht, um längere Papierstücke zu bekommen.

Bei meinen Quadraten bleibe ich im Moment, die schwarzen haben die Größe 17×17 und das Vlies untendrunter ist 20×20 cm groß.

Hier habe ich von allen Seiten aus gewebt. Das gefiel mir dann doch nicht so gut und ich habe die nicht festgenähten Papiere wieder entfernt.

Aktuell sieht die Arbeit nun so aus:

Was meint ihr?

Kreative Grüße Birgit

100 tageartchallenge Teil 2

Heute ist der 6. Tag der 100tageartchallenge.

Die letzten Tage ist zunächst diese 17×17 grosse Arbeit entstanden. Das Papier habe ich in 1 cm breite Streifen geschnitten und dann verdreht. Aufgenäht wurde es von Hand mit einem doppelten Faden.

Die nächste Arbeit, die die gleiche Größe hat, entstand so:

Wenn das Papier, der Streifen war 2,5 cm breit, aufgenäht war, wurde es komplett nach hinten geklappt und der nächste Streifen aufgelegt.

Bis jetzt bin ich noch voller Ideen und es macht mir riesigen Spass neue Varianten mit Papier auszuprobieren.

Kreative Grüße Birgit

100tageartchallenge Tag 1

Letztes Jahr im Januar war ich Teilnehmer der 30tageartchallenge von Marianne Körner. An 30 aufeinanderfolgenden Tagen habe ich eine kleine Arbeit zum Thema „Alles was Recht ist“ ist, angefertigt. Zu meinem Thema kam ich eigentlich durch eine Aufräumaktion in meinem Atelier. Mir fiel meine alte Gesetzessammlung Schönfelder in die Hände, die ich beim Schreiben meines 2. Staatsexamens genutzt hatte. Anstatt ihn im Papiermüll zu entsorgen, habe ich ihn auf kreative und vielfältige Art und Weise verarbeitet. So entstanden 2 grosse Arbeiten, 40×140 cm, mit je 15 kleinen Werkstücken, die im Mai in Karlsruhe auf der Kreativwelt ausgestellt war.

Hier meine drei Lieblinge:)

Die 100tageartchallenge ist jetzt für mich DIE kreative Herausforderung und ich freue mich sehr dabei zu sein.

Was liegt daher näher, wieder mit meinem Papier weiterzuarbeiten.

Diesmal will ich mich von der Wand wegbewegen, bin mir aber noch nicht so ganz im klaren, wie das aussehen soll.

Daher ist mein Warm up am 1. Tag ein kleines Werk, 17×17 cm und ich beginne mit dem klassischen Weben. Dazu verwende ich als Webrahmen schwarzes Papier, dass man eigentlich zum einfrieren verwendet. Aufgelegt wird das ganze wieder auf mein beiges Putzlappenvlies:)

Kreative Grüße Birgit

30 Tage Artchallenge Teil 3

Ich will euch noch meine fertige Arbeit zeigen.Die 3 Tage auf der Nadelwelt in Karlsruhe waren einfach toll. Es hat viel Spass gemacht mit den Besuchern unserer Ausstellung zu sprechen und ich war glücklich über die positiven Rückmeldungen. Herzlichen Dank dafür🤩

Hier noch 2 Bilder von unserem Stand.

30 Tage Artchallenge Teil 2

Hier seht ihr die weiteren Arbeiten der 30tageartchallenge.

Je länger man sich mit seinem Thema beschäftigt, um so tiefer taucht man in das Thema ein.

Die 30 Tage waren eine mega produktive und kreative Zeit mit unseren textilen Arbeiten, der Austausch mit der Gruppe war motivierend und unterstützend und Marianne war eine tolle Kursleiterin. Ich bin super froh, dabei gewesen zu sein.

Ich freue mich jetzt auf die Nadelwelt in Karlsruhe und hoffe auf viele interessierte Besucher.

Kreative Grüße Birgit

30 Tage Artchallenge Teil 1

Nachdem hier monatelang Pause war, wollte ich mich heute wieder zurückmelden. Nicht dass ihr denkt, ich hatte nichts zu schreiben, da ich nicht kreativ war.

Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe Anfang des Jahres an der 30tageartchallenge teilgenommen. Und das war für mich so ein mega Kreativitätsbooster……..Aber die geschlossene Gruppe auf Facebook plus Instagram kostete mich viel Zeit und daher habe ich den Blog total vernachlässigt. Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, dass sich das wieder ändern muss.

Jetzt will ich euch noch einige meiner Textilbilder zeigen. Sie sind aus Stoff und Papier. Das Papier ist aus meiner Gesetzessammlung, die ich bei meinem 2. juristischen Staatsexamen genutzt habe, das war 1997. Das Papier ist sehr dünn, vergleichbar mit dem Papier aus Bibeln oder Gesangbüchern. Die Loseblattsammlung, der sog. Schönfelder ist mir beim Aufräumen in die Finger gefallen. Anstatt ihn zu entsorgen, entschied ich mich dafür in kreativ zu verarbeiten. Wo ich früher nach Paragraphen gesucht hatte und die Gesetze ausgelegt habe, habe ich sie jetzt neu kreativ interpretiert und das Papier gerissen, gerollt, gelocht, gehäkelt und noch vieles mehr.

Ab Freitag sind die Arbeiten von 29 Frauen, auf der Nadelwelt in Karlsruhe zu sehen.

Vielleicht sehen wir uns ja dort, ich würde mich freuen.

Kreative Grüße Birgit

Noch mehr Tipps und Tricks zum nähen eines Babyquilts

Aus den gleichen Stoffen wie Babyquilt Nr. 1 plus ein paar neu hinzugefügten Stoffen wurde die nächste Babydecke genäht.

Und sie wurde mindestens 3 Wochen früher fertig, da es das kleine Mädchen eilig hatte, das Licht der Welt zu erblicken. Ich hab es tatsächlich in 2 Tagen geschafft, die Decke zu quilten und das Binding anzunähen.

Hurra!!!

Jetzt ein paar Infos zum Werdegang der Decke.

Ich habe alle Quadrate, die 11×11 cm groß waren, so ausgelegt, dass eine gleichmäßige Verteilung der Farben und Muster gegeben war. Ich mache mittlerweile ein Foto und schaue mir den Quilt auf dem Bild an. Meistens entdeckt man hierbei noch das ein oder andere Quadrat, das noch nicht richtig liegt.

Dann versehe ich das Anfangsquadrat einer jeden Reihe mit einer fortlaufenden Zahl. Nun werden alle Reihen genäht und gebügelt. Nachdem die einzelnen Reihen zusammengenäht sind wird das nun fertige Top ebenfalls gebügelt. Die Zettel auf meinen Quadraten entferne ich erst vor dem Bügeln, so dass ich auf keinen Fall Reihen falsch annähe.

Jetzt wird zuerst das Fleece ausgelegt, dann kommt die Vlieseline drauf (knapp 4 cm hoch aus Polyester) und dann das Top. Das Sandwich wird nun gesteckt und gereiht, damit es sich beim quilten nicht verschiebt. Ich habe mich dafür entschieden, die Decke diagonal zu quilten.

Das Binding war 6 cm breit, das habe ich dann gefaltet an die Rückseite genäht und dann einfach nach vorne geklappt, wie man hoffentlich auf dem Foto unten erkennen kann.Das ganze wurde dann gesteckt und gereiht, damit es bei der letzten Naht keine unschönen Überraschungen gibt.

Die Decke ist trotz des dicken Vlies ganz leicht und durch das Fleece total kuschelig.

Ich hoffe, es gefällt den Eltern und vor allem der kleinen Mia:)

Heute zu sehen auf http://www.creadienstag.de und http://www.dienstagsdinge.blogspot.com

Anleitung zum nähen eines Babyquilts

Jetzt nähe ich schon so lange Kleidung, Taschen und Quilts, aber bisher noch keinen Babyquilt.

Nachdem ich im letzten Herbst erfuhr, dass sich im Familienkreis ein Baby ankündigte, war der Entschluss schnell gefasst, dass der neue Erdenbürger einen Quilt bekommen sollte.

Ein Stoffpaket, dass ich zum letzten Geburtstag geschenkt bekam, passte farblich perfekt.

Ich entschied mich für ein einfaches Muster, damit die tollen Stoffe zu Geltung kommen.

Da das Top an einem Nähwochenende entstand, bekam ich Rat und Unterstützung von meinen lieben Patchworkfreundinnen von den Nibelungenquiltern.

Ich schnitt den Stoff in 12 cm grosse Quadrate und dann begann die Spielerei. Und viele Augen sehen natürlich mehr als 2 und so wurde gelegt, ausgetauscht, gedreht und wieder gelegt bis jedes Quadrat einen optimalen Platz gefunden hatte.

Dann erst die einzelnen Quadrate zu Reihen genäht und dann Reihe für Reihe zum Top zusammengefügt, entstand das Quilttop an einem Tag.

Die passende Rückseite zu finden war dann schon schwerer und so fiel mir beim Einkaufen eine fertige Fleecedecke mit Teddyrückseite ins Auge, die genau das passende Maß meiner Patchworkdecke hatte. Und so viel die Entscheidung, das Top einfach auf die Fleecedecke zu nähen. Das klappte überraschender Weise sehr gut, obwohl ich es lediglich mit vielen Quiltnadeln auf der Decke befestigt hatte.

Heute werde ich den frisch gewaschenen Babyquilt an die glücklichen Eltern überreichen und hoffe, dass er ihnen gefällt.

PS. So „krumpelig“ wie er auf den Bildern aussieht, ist er in echt wirklich nicht:)))

Heute bin ich zum ersten Mal dabei beim freutag:)

Hexagonquilt: Flower Garden Quilt

Vor vielen Jahren beschloss ich mich auch mit dem Handnähen näher zu befassen. Bis dahin hatte ich ausschließlich mit der Nähmaschine genäht. Und so fasste ich den Entschluss einen flowergarden Quilt zu nähen. Ich durchsuchte meine handgefärbten Stoffe und entschied mich dann für eine besonders farbenfrohe Variante.

So entstand im Laufe von 5:)))) Jahren dieser Quilt. Er ist noch nicht mal besonders groß, 50×80 cm. Wie es dann ans Quilten ging war mir klar, wenn ich das jetzt noch mit der Hand mache, dauert es nochmal so lange.

Mein Fazit: ich mag den Quilt und die Technik sehr gerne und bewundere alle Quilterinnen, die wunderschöne handgenähte Quilts nähen.

Quiltschätzchen Teil 3

Hier seht ihr weitere Arbeiten, die schon einige Quiltjahre hinter sich haben. Die Stoffe sind alle selbstgefärbt und bedruckt.

Bei diesem Quilt wurden die Stoffe in Streifen geschnitten und gewebt. Danach wurden die Stofflagen mit einem weißen Organza, der silbrig eingewebte Quadrate als Muster hatte, belegt. Nachträglich wurden Quadrate aus dem Organza ausgeschnitten, um einzelne Stellen der darunterliegenden Stoffe hervortreten zu lassen.

Noch mehr Quilts

Hier könnt ihr meine Quiltschlange sehen, 57×61 cm, die 2013 entstand.

Dieses Quiltmuster heisst bento box, der Quilt misst 74×74 cm.

Dieser Quilt ist 52×110 cm groß.